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Energiewende der Bundesrepublik

Der Begriff "Energiewende" steht für den Aufbruch in das Zeitalter der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz. Die Bundesregierung hat beschlossen, dass die Energieversorgung Deutschlands bis zum Jahr 2050 überwiegend durch erneuerbare Energien gewährleistet werden soll. Dies erfordert einen grundlegenden Umbau der Energieversorgungssysteme, der Deutschland vor ökonomische und technologische Herausforderungen stellt.

„Die Sicherstellung einer zuverlässigen, wirtschaftlichen und umweltschonenden Energieversorgung ist eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Doch die Energiewende ist mehr als nur eine Herausforderung: Die Energiewende ist eine ethische und kulturelle Grundsatzentscheidung.“ Zitat Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit aus Oktober 2011

Die Forderungen der Bundesregierung:

  • Die Treibhausgasemissionen sollen bis 2020 um 40 Prozent, bis 2030 um 55 Prozent, bis 2040 um 70 Prozent und bis 2050 um 80 bis 95 Prozent (jeweils gegenüber 1990) sinken.

  • Bis 2020 soll der Anteil erneuerbarer Energien am Enenergieverbrauch 18 Prozent erreichen, und danach kontinuierlich weiter steigen auf 30 Prozent bis 2030 und auf 60 bis 2050. Ihr Anteil an der Stromerzeugung soll bis 2050 sogar 80 Prozent betragen.

  • Energieeffizienz: Der Primärenergieverbrauch soll bis 2020 um 20 und bis 2050 um 50 Prozent gegenüber 2008 sinken.

  • Die Sanierungsrate für Gebäude von 1 auf 2 Prozent verdoppeln.

  • Im Verkehrsbereich soll der Endenergieverbrauch bis 2020 um rund 10 und bis 2050 um rund 40 Prozent zurückgehen. Es sollen 6 Millionen Elektrofahrzeuge bis 2030 auf die Straßen unterwegs sein.

Der Strukturwandel hin zu vermehrt dezentraler Energieerzeugung verlangt nach innovativen Lösungen.
Schon heute zählt die Windkraft zu den wichtigsten regenerativen Energiequellen. In Zukunft wird sie eine der tragenden Säulen im deutschen Energiemix sein. So sehen beispielsweise die Pläne der nordrhein-westfälischen Landesregierung vor, bis zu zwei Prozent der Flächen als Windvorrangflächen auszuweisen. Das entspricht einem Zubau von bis zu 1.900 Windkraftanlagen, die bis 2020 neu errichtet werden sollen.

 

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