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Stadtwerke Schwerte –

von der Gasanstalt zum modernen Energiedienstleister

Stadt, Sparkasse und Stadtwerke Schwerte gründen die Immobilien Entwicklungsgesellschaft Schwerte mbH. Die Gesellschaft soll Wohnbauflächen in Schwerte entwickeln, erschließen und vermarkten.

Die Stadtwerke Schwerte beginnen mit dem Auf- und Ausbau eines Nahwärmenetzes in der Innenstadt. 

Die Kooperation mit Versatel im Bereich der Telekommunikation wird gekündigt. Das Geschäftsfeld wird auf die Elementmedia GmbH übertragen.

Die Stadtwerke Schwerte Gruppe übernimmt den Betrieb des Stadtbades.

Die Stadtentwässerung Schwerte GmbH (1993 gegründet von Kommune und Privatwirtschaft) für die öffentliche Abwasserbeseitigung) wird ein Unternehmen der Stadtwerke Schwerte Gruppe.

Die Stadtwerke Schwerte beginnen mit dem Auf- und Ausbau des Glasfasernetzes in Schwerte. Das Geschäftsfeld wird in 2011 auf die Elementmedia GmbH übertragen.

Die Stadt Schwerte verkauft 25 Prozent der Anteile an der Stadtwerke Schwerte GmbH an die DEW21 und einen weiteren Anteil in Höhe von 0,34 Prozent an die DSW21, die damit dann auch 25 Prozent hält.
Die Stadtwerke Schwerte bieten über ihre Tochter Elementmedia GmbH ersten Kunden in Neubaugebieten Kabel-TV-Leistungen an.

Die Stadtwerke Schwerte entwickeln ein vollkommen neues Rohrbündel sowie ein Verfahren zur Parallelverlegung von Rohren. In einem Arbeitsschritt lassen sich nun mehrere unterschiedliche Leitungen grabenlos verlegen. Das bundesweit einzigartige Verfahren wird als Patent eingetragen.

Die ruhrcom wird neu ausgerichtet und bietet nun neben den eher technischen Providing- und Webdesignleistungen für Gewerbekunden diverse Marketingdienstleistungen an.

Als erster Energieversorger bundesweit fassen die Stadtwerke Schwerte sämtliche Versorgungsleistungen in Produktbündeln (Ruhrpower-Pakete) zusammen.

Die Stadtwerke Schwerte steigen mit Providing- und Webdesignleistungen für Gewerbekunden ins Telekommunikationsgeschäft ein und gründen dafür die Unternehmen RuhrNet und ruhrcom (später Elementmedia GmbH).

Nach Gas- und Wasserversorgung übernehmen die Stadtwerke Schwerte nun auch die Stromversorgung für fast 30.000 Schwerter Haushalte und Gewerbekunden von den bisherigen Stromlieferanten Elektromark Hagen und VEW Dortmund.

Die Stadtwerke Schwerte übernehmen die Wasserversorgung in den Stadtteilen Geisecke und Villigst. Die Dortmunder Stadtwerke AG bringen ihre Schwerter Wasserleitungsnetze in die Stadtwerke Schwerte ein. Im Gegenzug erhalten sie eine Beteiligung in Höhe von 24,6 Prozent an der Stadtwerke Schwerte GmbH.

Aus dem kleinen Gaswerk ist ein leistungsfähiges Energieversorgungsunternehmen geworden, das 1980 in eine GmbH umgewandelt wird.

Die Bevölkerung Schwertes wächst, neue Gewerbebetriebe siedeln sich an. Die Stadtwerke Schwerte übernehmen die Gasversorgung für das gesamte Stadtgebiet und bauen in den 70er und 80er Jahren das Wasser- und Gasrohrnetz großflächig aus.

Am 1. Januar schließen sich die Städte Schwerte, Westhofen und die Gemeinden Geisecke, Villigst, Wandhofen, Ergste und Teile von Lichtendorf und Holzen zur neuen Stadt Schwerte zusammen: mit über 52.000 Einwohnern und einer Gebietsfläche von 56 km2. Für die sichere und preisgünstige Versorgung mit Energie und Wasser sollen „als leistungsfähiges Querverbundunternehmen“ zukünftig die Stadtwerke Schwerte sorgen.

Der im Krieg stark beschädigte Schornstein des Gaswerks, das Wahrzeichen der Stadtwerke, muss gesprengt werden. Noch im selben Jahr wird ein Gas-Hochdruckbehälter mit genietetem Kessel an gleicher Stelle errichtet. Der Kessel hatte ein Fassungsvermögen von 10.000 m3 und der Gasdruck konnte auf 10 Atü erhöht werden. Der Gasbehälter steht heute unter Denkmalschutz.

Auf dem heutigen Stadtwerkegelände am Ende der Liethstraße – damals „auf der Grünen Wiese“ – wird ein neues Gaswerk gebaut.

Große Industrie-Unternehmen wie die Eisenindustrie zu Menden und Schwerte AG, Fleitmann & Witte (später Vereinigte Deutsche Nickelwerke) und das Eisenbahnausbesserungswerk Hundhausen siedeln sich – auch wegen der guten überregionalen Verkehrsanbindung – in der Region an. Die Gas- und Wasserversorgung für Schwerter Kunden wird ausgebaut.

Mit der Stadt Dortmund wird ein Vertrag über Wasserlieferungen geschlossen. Zahlreiche Industriebetriebe und Schwerter Haushalte – darunter auch der Schützenhof – werden nun zentral mit Gas und Wasser versorgt.

Der Rat der Stadt Schwerte beschließt am 28. Januar 1867 den Bau einer Gasanstalt in Schwerte. Die Arbeiten beginnen im Frühjahr 1868 und werden am 23. März 1869, mit der Vermessung der Gasleitungen und der Abnahme des Werks durch die Gaswerksdirektoren abgeschlossen.