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Der Verbrauchsausweis

Der Verbrauchsausweis dokumentiert die tatsächlichen Energieverbräuche der letzten drei Jahre für Heizung und Warmwasseraufbereitung.

Der Energieverbrauchskennwert ist abhängig vom individuellen Nutzerverhalten der Bewohnerinnen und Bewohner und deshalb nur bedingt aussagekräftig, wenn es um den künftigen Energieverbrauch geht. Um zu vermeiden, dass extreme Witterungsverhältnisse und entsprechende Verbräuche den Wert positiv oder negativ beeinflussen, wird er um standortbezogene Klimafaktoren bereinigt.

  • Bei Bestandsgebäuden haben Sie in der Regel die Wahl zwischen Verbrauchs- und Bedarfsausweis. Für Immobilien mit weniger als fünf Wohnungen und Bauantragstellung vor dem 1.11.1977 ist jedoch der Bedarfsausweis Pflicht.
    Ausnahme: Für Gebäude, die nach der ersten Wärmeschutzverordnung aus dem Jahr 1977 modernisiert wurden oder die Anforderungen bei Fertigstellung bereits erfüllten, ist auch der Verbrauchsausweis zulässig.
    Für alle Neubauten benötigen Sie einen Bedarfsausweis.
  • Mit der Einführung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) im Mai 2021 muss für die Ausstellung von Verbrauchsausweisen das Gebäude vor Ort in Augenschein genommen werden. So soll die Qualität der Modernisierungsempfehlungen verbessert werden. Dies kommt allerdings keiner Energieberatung gleich, sondern zeigt nur effektiv sinnvolle Verbesserungen bezüglich der Energieeffizienz des Gebäudes auf.
  • Ebenso muss fortan eine Aussage über die CO2-Emissionen enthalten sein und der Sanierungsstand festgehalten werden. Inspektionspflichtige Klimaanlagen sind detailliert zu erwähnen.

Zur Beantragung eines Verbrauchsausweises senden Sie uns bitte den vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Datenerhebebungsbogen sowie eine Kopie des letzten Schornsteinfegerprotokolls zu.

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