14.10.2026
Stadtwerke-Drohnen unterstützen Feuerwehr beim Großbrand in Westhofen
Echtzeitbilder vom Brandgeschehen und Wärmeaufnahmen von Glutnestern: Beim Großbrand in Westhofen unterstützten die Drohnen der Stadtwerke erstmals unter realen Einsatzbedingungen die Schwerter Feuerwehr.
Was zuvor in gemeinsamen Übungen erprobt worden war, bewährte sich nun im Ernstfall: Beim Großbrand in Westhofen lieferten die Drohnen der Unternehmensgruppe Stadtwerke Schwerte wichtige Informationen für die Einsatzkräfte. Mit aktuellen Luftaufnahmen und einer Wärmebildkamera halfen sie der Feuerwehr, die Lage besser einzuschätzen und die Brandbekämpfung gezielt zu unterstützen.
Luftaufnahmen in Echtzeit
Bereits während des Brandes am Montag übertrugen die Drohnen aktuelle Bilder auf die Bildschirme der beteiligten Rettungskräfte. So konnten die Feuerwehrleute in Echtzeit erkennen, in welchen Bereichen der Halle die Flammen besonders stark wüteten. Die Aufnahmen aus der Luft lieferten damit zusätzliche Informationen für die Einschätzung der Lage und die Koordination der Löscharbeiten.
Auch am Dienstag waren die Drohnen erneut im Einsatz. Mithilfe ihrer Wärmebildkamera ließen sich verbliebene Glutnester in den schwelenden Trümmern schnell lokalisieren. Das erleichterte die Kontrolle des Brandbereichs und half dabei, mögliche Gefahrenstellen zu erkennen.
Zusammenarbeit bewährt sich im Ernstfall
Seit einigen Monaten arbeiten die Stadtwerke und die Schwerter Feuerwehr bei der Lageerkundung mit Drohnen zusammen. Nach mehreren erfolgreichen Übungen zeigte sich nun auch im praktischen Einsatz, welchen Mehrwert die Technik bietet: Sie verschafft den Einsatzkräften einen besseren Überblick und liefert wichtige Informationen auch aus schwer zugänglichen Bereichen.
Stadtwerke sichern auch die Versorgungsinfrastruktur
Neben der Drohnenunterstützung waren Mitarbeiter der Unternehmensgruppe Stadtwerke Schwerte beim Brand auch mit der Sicherung der Versorgungsinfrastruktur beschäftigt. Unmittelbar nach der Brandmeldung wurde geprüft, ob die Halle über einen Gasanschluss verfügte oder sich Gasleitungen beziehungsweise Gasanlagen in der Nähe befanden. Da kein Gasanschluss vorhanden war, musste die Gaszufuhr nicht abgesperrt werden.
Das Stromnetz wurde dagegen getrennt, um die Sicherheit bei den Löscharbeiten zu gewährleisten. Die Stadtentwässerung Schwerte schieberte zudem den Kanal ab, damit Löschwasser nicht unkontrolliert in die Ruhr gelangen und die Gewässerqualität beeinträchtigen konnte.
Der Einsatz in Westhofen zeigt, wie moderne Technik und die enge Zusammenarbeit zwischen Stadtwerken und Feuerwehr dazu beitragen können, die Einsatzkräfte bei der Brandbekämpfung zu unterstützen und Menschen sowie Umwelt zu schützen.