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Der Bedarfsausweis

Der Bedarfsausweis analysiert die theoretischen Verbrauchsdaten und legt den Zustand der Gebäudehülle und der Haustechnik bei einem durchschnittlichen Nutzerverhalten zugrunde.

  • Für den Bedarfsausweis wird auf Grundlage einer technischen Analyse der Bausubstanz und der Heizungsanlage der theoretische Energiebedarf eines Gebäudes ermittelt. Die erfassten Daten sind unabhängig vom individuellen Heizverhalten und lassen sich objektiv mit anderen Miet- oder Kaufobjekten vergleichen.
  • Den Bedarfsausweis benötigen Sie für alle Neubauten. Bei Bestandsgebäuden haben Sie in der Regel die Wahl zwischen Verbrauchs- und Bedarfsausweis. Für Immobilien mit weniger als fünf Wohnungen und Bauantragstellung vor dem 1.11.1977 ist jedoch der Bedarfsausweis Pflicht.
    Ausnahme: Für Gebäude, die nach der ersten Wärmeschutzverordnung aus dem Jahr 1977 modernisiert wurden oder die Anforderungen bei Fertigstellung bereits erfüllten, ist auch der Verbrauchsausweis zulässig.

Für die Ausstellung des Bedarfsausweises sollten Sie im Idealfall folgende Unterlagen vorliegen haben:

  • Gebäudedaten
  • Planunterlagen (insbesondere Gebäudegrundrisse)
  • Informationen zu Bauteil-Eigenschaften
  • Angaben zu Modernisierungen / Nachrüstungen
  • Ausführung der Heizung und Warmwasserbereitung

Die genau erforderlichen Unterlagen entnehmen Sie bitte dem Antrag zur Ausstellung eines Bedarfsausweises.

Falls die zur Erstellung des Bedarfsausweises des Gebäudes benötigten Planungsunterlagen nach der Checkliste nicht oder nicht vollständig zur Verfügung stehen, wird es nötig, dass alle notwendigen Fakten zur Gebäudehülle vor Ort ermittelt werden. Die Ausweiserstellung wird entsprechend teurer.

Der Vororttermin dient zur Datenaufnahme des Gebäudes und zur Ermittlung des beheizten, umbauten Raumes. Ermittelt werden alle wärmeübertragenden Umfassungsflächen anhand des Aufmaßes am Gebäude. Die Erstellung kompletter Architektenpläne ist nicht Umfang des Angebotes. Diese werden für die Ausstellung des Bedarfsausweises nicht benötigt.

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